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Der Einfluss der Corona-Krise auf die Modebranche

Langsam aber sicher öffnet sich die Welt um uns herum wieder und die Menschen beginnen wieder mehr zu konsumieren. Aber was passiert mit der Ware aus dem letzten Jahr, die wegen der Schließung nicht verkauft wurde? Wird all diese Ware trotzdem auf den Markt kommen? Denn wir reden hier von Tonnen von Kleidung!


In diesem Blog erfährst Du mehr darüber.


Was sagt uns der Markt?

Die Corona-Pandemie hat im privaten Sektor und in der Wirtschaft weltweit erheblichen Schaden angerichtet. Die Bekleidungs- und Modeindustrie ist besonders betroffen. Umsatzeinbußen von 30-50%, Arbeitsplatzverluste und Berge von Waren in geschlossenen Geschäften und Lägern, die eine problematische Überfüllung verursachen. Die Frage, die sich die meisten Menschen stellen ist, was mit der unverkauften Ware aus der letzten Kollektion passieren wird? Nun, was sagt uns der Markt im Moment? Zunächst einmal ist die Tatsache, dass in vielen Ländern die Läden wieder öffnen konnten, ein erstes Zeichen. Die Niederlande haben im Mai wieder geöffnet, England und Wales seit Mitte April und nun folgt auch Deutschland diesem Trend. Das ist ein sehr gutes Zeichen für den gesamten Handel und die Industrie und macht Hoffnung auf die "neue Normalität".


Zweitens sind die sehr erfreulichen Zahlen innerhalb der Branche, die ein stetiges Wachstum zeigen, ein wichtiger Gradmesser für die Vorhersage der Trends. In der Anfangsphase der Wiedereröffnung von Geschäften in England war die Begeisterung der Branche groß, als sie ein wöchentliches Frequenzwachstum von über 200 % meldete. Und das ist nicht ungewöhnlich, denn die Niederlande haben ähnliche Wachstumsergebnisse nach Wiedereröffnungen gezeigt.

Insgesamt eine sehr erfreuliche Nachricht und ein sehr wichtiger Fortschritt für die Branche.

Was wird 2021 mit der Ware aus 2020 passieren? Thomas Fischer, Referent für Kreislaufwirtschaft beim Fachverband Textilrecycling, spricht von "150.000 Tonnen Kleidung, die bald in den Markt gedrückt werden. Das sind 54 Fußballfelder voll mit Stoffballen." Kannst du dir das vorstellen?


Wie bereits erwähnt, ist der Überbestand ein großes Problem. Aber was passiert mit den Kleidungsstücken, die nicht verkauft werden? Werden sie einfach verbrannt? Oder auf den Müll geworfen? Sicherlich nicht!

Überall um uns herum sehen wir, wie Modegeschäfte ihre Kollektionen nach vorne schieben, um entgangene Verkäufe zu kompensieren und so viel wie möglich von den Überbeständen abzubauen.


Gibt es einen neuen Trend? Viele Waren aus dem letzten Jahr hat der Verbraucher nicht gesehen und der Bedarf an diesen Produkten ist immer noch da. Denn das klassische Protokoll für den Sommer- und Winterkollektionen gilt eigentlich schon lange nicht mehr und zeigte bereits 2020 die ersten scharfen Züge der Veränderung.

Aufgrund von Lieferverzögerungen wurde im ersten Lockdown die initiale Verteilung vieler Kollektionen erstmals verändert und dynamischer im Markt eingesetzt als in den Vorjahren. Der Markt hat darauf positiv reagiert - zumindest in der Öffnungsphase - und darüber hinaus fordern Branchenexperten diese Änderung seit Jahren. Eine individuelle Anpassung der initialen Verteilung an die Bedürfnisse des Verbrauchers bringt viele Vorteile, wie z.B. eine Margenoptimierung, mit höhere Umsätze und geringere Reduzierungen. Dieser Trend wird sich weiter durchsetzten.


Die Erholungsphase

Der nächste Schritt besteht darin, diese Produkte erfolgreich im Markt zu verteilen. Die Frage ist, wie man das macht? Was ist notwendig, um die dynamische Nachfrage schnell zu decken, mit den optimalen Produkten und Mengen?

Die Antwort sind detaillierte Analysen und superschnelle Reaktionen auf den Bedarf. Was eine neue Frage aufwirft. Wie werden die Einzelhändler und die Industrie jemals die Zeit finden, diese Analysen durchzuführen? Einzelhändler verwalten oft Hunderte von Marken, mit manchmal 24 Lieferterminen. Da bleibt keine Zeit für detaillierte Analysen auf Größen- und Farbebene.

Außerdem werden die Einzelhändler aufgrund der hohen Verluste in den vergangenen Jahren wahrscheinlich nicht mehr in Einkäufer investieren. Dieses Konzept funktioniert nicht mehr. Das bedeutet mehr Verantwortung für die Industrie. Mehr Verantwortung muss jedoch mit mehr Kontrolle einhergehen.

Doch wie soll die Branche mit dieser Herausforderung umgehen und ihr Wachstumspotenzial ausschöpfen?


Der Einsatz von Software

Der Aufwand der Analysen, insbesondere auf Stil-, Farb- und Größenebene, für jedes Produkt in der Kollektion ist unglaublich hoch - und nicht manuell zu leisten, wenn man bedenkt, dass das heutige Einkaufsverhalten dynamisch und schnell ist.

Selbst Lösungen wie 1-zu-1-Nachversorgung oder statische Meldebestände können mit der Verbrauchernachfrage nicht mithalten.

Um mit der Verbrauchernachfrage Schritt zu halten, werden Lösungen benötigt, die auf Basis der Nachfrage jedes Produkt täglich auf Stil-, Farb- und Größenebene analysieren und individuelle Entscheidungen treffen. Die Verwendung von Logik jenseits unseres menschlichen Gehirns hilft dabei, den besten Nachschubzyklus zu berechnen, sodass Sie sich auf andere wichtige Dinge wie die Verkaufsförderung Ihres Geschäfts konzentrieren können.


Unternehmen wie YAYA, adidas und Van Bommel arbeiten bereits seit einigen Monaten mit Chainbalance und sie alle haben massive Veränderungen in ihren Verkäufen festgestellt, den Überbestand gesenkt und mehr Zeit gewonnen, um sich auf die vollständige Erholung zu konzentrieren.

Erfahre in unseren Erfahrungsberichten, wie auch Du dich erfolgreich von Covid-19 erholen kannst.



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